Ist automatisiertes „smartes“ Einkaufen bei Google wirklich so smart?

Durch die Fusion von Google Shopping und Remarketing wird die Kontrolle der Werbetreibenden verringert

Es ist kein Geheimnis, dass Google einen großen Fokus auf maschinelles Lernen und die Automatisierung zahlreicher Dienste legt. Aus dem gleichen Grund wurde die Smart Shopping-Kampagne von Google mit Google Responsive Remarketing zusammengeführt, um die Reichweite Ihrer Shopping-Anzeigen zu erhöhen – nicht nur für das Suchnetzwerk, sondern auch für andere Plattformen wie Youtube und Google Mail.
Die Kampagne zeigt Ihren vorhandenen Produkt-Feed über verschiedene Anzeigen im Netzwerk an – aber keine Sorge, Sie müssen nichts tun. All dies wird durch das maschinelle Lernen von Google geregelt. Das bedeutet, dass alle Targeting, Ergebnisse und Entscheidungen in den automatisierten Systemen von Google implementiert werden.
Wenn Sie bislang alles verstanden haben, dann haben Sie sich ein großes Lob verdient. Der Nerd geht jetzt allerdings noch einen Schritt weiter und im Folgenden werden Sie ein paar wichtige Weisheiten erfahren.
Googles KI (Künstliche Intelligenz) hat die Aufgabe herauszufinden, welche Keywords eine bestimmte Anzeige auslösen. Die Unternehmen bieten daher eher Produkte als Stichwörter für die Shopping Kampagnen an. Mit anderen Worten: Keywords wurden entfernt.

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Überlegen Sie sorgfältig, bevor Sie die Kontrolle an Google übergeben

Während die Technologie sehr gut funktioniert und das für Sie als Werbetreibenden sogar weniger Arbeitsaufwand bedeutet, sollten Sie einige Faktoren berücksichtigen, bevor Sie beginnen.

Vor der Fusion hatten Google Remarketing und Google Shopping zwei sehr unterschiedliche Funktionen. Mit Remarketing können Sie beispielsweise Kunden zurückgewinnen, die vorher bereits auf ihrer Website waren, um ihre Anfrage oder ihren Kauf abzuschließen. Google Shopping ist ein Tool mit dem Sie neue Kunden gewinnen und Ihre Markenbekanntheit steigern können. Überlegen Sie daher, wie das Ziel einer Smart Shopping-Kampagne mit der Marketingstrategie Ihres Unternehmens übereinstimmt.

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Beachten Sie Folgendes, bevor Sie die automatisierte Google Smart Shopping-Kampagne verwenden:

  1. Sie können nicht sehen, wie viele neue Kunden Sie durch Remarketing erhalten.
  2. Sie können nicht auf Produkte von Wettbewerbern bieten. Es erfordert viel Arbeit, um eine neue Produkteinführung im Blick zu haben.
  3. Wenn Sie ein Produkt in Bezug auf die Bestandsverwaltung bekannter machen möchten, ist dies nicht möglich.
  4. Wenn Sie Ihre Produktansicht aufgrund des starken Wettbewerbs verbessern wollen, ist dies nicht möglich.
  5. Sie können keine auszuschließenden Inhalte (ähnlich wie ausschließende Keywords) verwenden, um das Anzeigen zu vermeiden, wenn sich Ihr Produkt sichtbar an einem unangemessenen Ort befindet.
  6. Mangel an Feedback: Sie können die Suchwörter nicht sehen, die ein Benutzer verwendet, um Ihre Produkte zu finden. Dies gibt Ihnen nur begrenzte Einblicke.

Wenn Sie den automatisierten Systemen diese Kontrolle anvertrauen, wird es auch schwieriger herauszufinden, wann Sie investieren sollten und wo Sie die größte Wirkung erzielen können.

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